Digitalkompetenz über die Pandemie hinaus gewährleisten – „Digitalpädagogen“ in Sachsen einführen

Dass die Digitalisierung im Bildungswesen verschlafen wurde, ist spätestens während der Corona-Pandemie für alle sichtbar geworden und in erster Linie den Schülern auf die Füße gefallen. Da es so nicht weiter gehen kann, fordern die Jungen Liberalen Leipzig zukünftig Digitalpädagogen auszubilden, die an den Schulen gemeinsam mit Lehrern und Schülern die Digitalisierung vorantreiben und Lerninhalte sinnvoll digital aufbereiten und zur Verfügung stellen. Zudem können sie auch der Beratung und Weiterbildung dienen.

Beschlossen auf dem Kreiskongress am 11.07.2021

Im Folgenden der Antragstext im Wortlaut:

Antragsteller: Kreisvorstand

Antragstext:

die bereits bestehenden Module zum Kompetenzerwerb in der digitalen Bildung im Lehramtsstudium in Sachsen1 zu bündeln und zu einer vollwertigen Qualifikation als „Digitalpädagoge“ ausbauen. Diese medienpädagogische Ausbildung soll als Vollwertiger Masterstudiengang auch fächerübergreifend nach Vorbild des estnischen Studiengangs „Educational technology“2 oder eines ähnlichen Studienganges an der Universität des Saarlands3 erfolgen.

Digitalpädagogen sollen an den sächsischen Schulen Medieninhalte und IT-Kenntnisse vermitteln oder für die IT-Bildungsadministration und die Weiterentwicklung digitaler Lern- und Schulkonzepte eingesetzt werden. Der Freistaat muss dabei auf eine flächendeckende Verteilung der Digitalpädagoginnen und Digitalpädagogen achten. Die geschaffenen Studienmodule können zudem für Fort- und Weiterbildungen für Lehrerinnen und Lehrer, die bereits im Beruf sind, genutzt werden.

1 Sächsischer Landtag, 2020, Drks. Nr. 7/4366, Anhang 1
2 https://www.ht.ut.ee/en/admissions/educational-technology-ma
3 https://www.uni-saarland.de/studium/angebot/master/edutech.html

Alter, diskriminier mich nicht!

Im Zuge der letzten Regierungsbeteiligung der FDP an der Landesregierung wurde das Mindestalter für kommunale Wahlämter auf 18 Jahre gesenkt. Daran anknüpfend wollen wir nun die Obergrenze von 65 Jahren aufheben. Daher wir immer älter und auch im Alter immer fitter bleiben gibt es keine Notwendigkeit mehr. Zudem soll doch der Wähler Entscheiden wem er das jeweilige Amt am meisten zutraut auszufüllen.

 

Im folgenden noch der Antragstext im Wortlaut:

Antragsteller: Kreisvorstand

Antragstext:

Die Julis Leipzig fordern die ersatzlose Streichung der Altershöchstgrenze von 65 Jahren für kommunale Wahlbeamte.