Autonom und bequem zum Klinikum

Die drei genannten Haltestellen sind alle bis zu einem Kilometer vom Haupteingang entfernt. Eine Zubringung von Alten oder Personen mit Behinderung soll damit erleichtert werden. Zudem schließt sich dieser Antrag an unsere autonome Mobilitätsstrategie für Leipzig an in der wir zunehmend autonome Verkehrsmittel in beschränkten Gebieten erproben wollen um eine Eignung für die gesamte Stadt zu ermitteln.

Beschlossen auf dem Kreiskongress am 22.08.2020

Im Folgenden der Antragstext im Wortlaut:

Antragsteller: Rudi Ascherl, Kreisvorstand

Antragstext:

Die Julis Leipzig fordern die Einrichtung und damit gleichzeitige Erprobung eines autonomen Bussystems um das Uniklinikum herum, welches die drei Haltestellen (Bayrischer Bahnhof, Liebigstraße und Johannisalle) mit dem Haupteingang Liebigstraße 20 verbinden. Passagiere können hierbei einfach ihre Wunschklink auswählen und werden direkt vor dieser heraus gelassen.

Ausländische Pflegekräfte: Echter Wettbewerb statt unlauterer Werbung

Unsere Gesundheitsversorgung ist mehrheitlich staatlich finanziert. Dieser Verantwortung sollten die Länder auch entsprechend nachkommen. Der Pflegenotstand kann nicht ausschließlich mit mehr Personal, sondern muss vorrangig durch das bestehende Personal, jedoch mit besseren Werkzeugen und effizienteren Prozessen gelöst werden. Das steigert nicht nur die Produktivität sondern verringert auch Folgekosten durch Ausfall oder Überarbeitung.

 

Im Folgenden der Antragstext im Wortlaut:

Antragsteller: Rudi Ascherl

Antragstext:

Der Mangel an Pflegekräften bedroht die gesundheitliche Versorgung in Deutschland. Die Abwerbung ausländischer Pflegekräfte darf nicht die einzige
Maßnahme sein, die unser Gesundheitswesen dieser Bedrohung entgegensetzt. Wir fordern stattdessen die Pflege attraktiver und damit tatsächlich wettbewerbsfähig zu
machen: Die Länder müssen ihrer verfassungsmäßigen Aufgabe des Unterhalts der Krankenhäuser in vollem Umfang nachkommen, gerade im Freistaat Sachsen gibt es erhebliche Investitionsrückstände, die derzeit aus dem laufenden Betrieb finanziert werden. Nur wenn diese Finanzierungslücke verkleinert wird, bleiben Mittel für die Verbesserung der Personalbudgets und der Arbeitsbedingungen (Digitalisierung, bessere Technik, Fortbildung) übrig. Außerdem muss die europäische Harmonisierung der Pflegeausbildung auch in Deutschland in vollem Umfang umgesetzt werden.
Erst wenn wir auch gute Arbeitsbedingungen und Löhne bieten, lohnt sich die Werbung von Pflegekräften voranzutreiben.