Urbane Seilbahnen: Ein innovatives Verkehrskonzept für eine moderne Stadt Leipzig

Eine innerstädtische Seilbahn für Leipzig ist schon seit jeher ein Herzensthema der JuLis. Durch die Erwähnung einer Prüfung im InSEK der Stadt Leipzig bekam die Idee zusätzlichen Aufwind. Mit diesem Antrag stellen wir noch einmal die Vorteile von Seilbahnen heraus und betrachten mögliche Anwendungen.

Beschlossen auf dem Kreiskongress am 26.02.2022

Im Folgenden der Antragstext im Wortlaut:

Antragsteller: Kreisvorstand

Antragstext:

Die Jungen Liberalen Leipzig fordern die Stadt Leipzig dazu auf, die Möglichkeiten des Einsatzes von Seilbahnen im öffentlichen Nahverkehr durch eine Machbarkeitsstudie zu prüfen. Für Strecken wie Hauptbahnhof-Stadion-Lindenau als Alternative zum „City-Tunnel 2.0“ oder auch für den Anschluss an das Leipziger Umland kann die Seilbahn eine nachhaltige, inklusive und klimafreundliche Alternative zu konventionellen Verkehrskonzepten bieten.

Aus Sicht der Jungen Liberalen Leipzig sprechen bereits jetzt folgende Gründe für eine urbane Seilbahn in Leipzig:
• Das Erschließen von Mobilitätsräumen jenseits der zwischen den Verkehrsmitteln umkämpften Straße nimmt Druck aus der Diskussion um die urbane Flächennutzung
• Seilbahnen sind in ihrem Betrieb ein emissionsfreies Verkehrsmittel. Sie reduzieren Lärm, Staub und Treibhausgase vor Ort. Auch im Verhältnis Förderkapazität zu Energieverbrauch schneidet die Seilbahn überdurchschnittlich gut im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln ab.
• Ihr Bau kann mit geringen räumlichen Eingriffen erfolgen.
• Im Vergleich zur Untertunnelung oder anderen kostenintensiven Bauvorhaben ist die Errichtung einer Seilbahn vergleichsweise günstig
• Seilbahnen verfügen über eine enorme Transportkapazität. In Gondeln finden 20-30 Personen Platz Auch
• Wartezeiten an den Stationen sind aufgrund der hohen Taktung kaum zu erwarten.
• Die Kabinen und die Zu- und Ausstiege von Seilbahnen sind barrierefrei. Beachtet man auch beim Bau der Sationen die Barrierefreiheit, taugen Seilbahnen als inklusive Verkehrsmittel.
• Die Fahrt ist ohne Verzögerungen möglich, sie ist stau- und ampelfrei und überwindet große Hindernisse problemlos.
• Die Fahrt und der Betrieb an den Haltestationen ist vollautomatisch möglich, wodurch Personalkosten für beispielsweise Fahrer gespart werden. Auch die kritische Personalsituation bei der Leipziger-Gruppe kann so entlastet werden.
• Durch die Nutzung innovativer öffentlicher Verkehrskonzepte kann Leipzig als moderne, nachhaltige Stadt einen deutschlandweiten Vorbildcharakter erhalten.

Leipzig Autonom

Die Zukunft des individuellen motorisierten Verkehrs liegt in der autonomen Fortbewegung. Auch Leipzig soll seinen Beitrag zur Erprobung des autonomen Fahrens leisten. Daher setzen wir JuLis uns für die Einrichtung autonomer Teststrecken in der Stadt ein.

 

Im Folgenden der Antragstext im Wortlaut:

Antragsteller: Max Winkler

Antragstext:

Leipzig eignet sich mit seinen Straßenverhältnissen (sinnlose Verkehrsschilder, Schlaglöcher, fehlende Fahrbahnmarkierung) besonders gut für die Erprobung von autonomem Fahren. Wer es hier schafft, schafft es überall! Die Stadt Leipzig soll innerstädtische Teststrecken u. a. auch im Leipziger Zentrum für autonomes Fahren
freigeben.

Sicher Ankommen – Einrichtung von Ampeln an Gefahrenstelle vor dem Hauptbahnhof

Die derzeitige Situation an der Zentralhaltestelle vor den Hauptbahnhof ist äußerst unübersichtlich. Damit die Straßenbahnen den sicheren Übergang der Fußgänger nicht gefährden, fordern wir die Einrichtung von Ampeln und akustischen Warnsignalen.

Im Folgenden der Antragstext im Wortlaut:

Antragsteller: Dennis Hänel

Antragstext:

Die Stadt Leipzig muss an allen Straßenbahnübergängen an der Zentralhaltestelle, vor dem Hauptbahnhof Verkehrslichtanlagen mit akustischen Freigabesignal installieren, um einen gefahrlosen Übergang von Personen und Radfahrern zu gewährleisten.

Für eine moderne Verkehrsplanung – Seilbahnen in Leipzig prüfen

Die Julis Leipzig setzen sich dafür ein, dass die Stadt Seilbahnen als mögliche Verkehrsform stärker in die Verkehrsplanung einbezieht. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten der Streckenführung auch unwegiges, bebautes oder bewaldetes Gelände zu Überqueren, ohne große Einschnitte oder Änderungen in der Stadt vornehmen zu müssen.

 

Im folgenden noch der Antragstext im Wortlaut:

Antragsteller: Luise Schulze, Rudi Ascherl, Julian Schrader

Antragstext:

Die JuLis Leipzig fordern das Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Leipzig dazu auf, neben der Verbindung Hauptbahnhof — Zoo auch weitere Strecken auf Eignung für Seilbahnen zu überprüfen.