JuLis Leipzig wählen neuen Kreisvorstand

Die Jungen Liberalen fordern die Stadt auf, in der derzeit schwierigen Haushaltslage nicht weiter Prestigeprojekte zu finanzieren. Dies wurde auf dem Kreiskongress am 3. November beschlossen. Insbesondere Projekte wie der schon breit diskutierte Lindenauer Hafen aber auch die Sanierung der Schlossgasse und die Umgestaltung des Richard-Wagner-Platzes sind eine enorme Belastung für die Stadtkasse. Das hier gesparte Geld soll lieber dafür genutzt werden, um Leipzigs Straßen und Schulen wieder auf Vordermann zu bringen und die Schulden der Stadt zu reduzieren. „Die Stadt muss endlich anfangen, ihre Ausgaben an den wirklichen Bedürfnissen der Bürger zu orientieren“, äußerte sich Thomas Grahl, Vorsitzender der JuLis Leipzig. Die genannten Projekte seien durchaus sinnvoll, allerdings könne man hier deutlich besser private Investoren bei der Finanzierung einbinden. „Gerade beim Richard-Wagner-Platz müssen diejenigen stärker finanziell eingebunden werden, die von der Umgestaltung am meisten profitieren.“

In einem weiteren Beschluss sprachen sich die JuLis dafür aus, die Verwaltung der Stadt umfassend zu reformieren. Diese muss endlich leistungsorientiert arbeiten. „Die Warte- und Bearbeitungszeiten sind derzeit nicht zumutbar“, so Grahl. Das Selbstbild der Verwaltung sei derzeit offensichtlich nicht dass einer Serviceeinrichtung für die Leipziger Bürger. Ebenso müsse in allen Bereichen eine entsprechende Leistungskontrolle eingeführt werden, um die Arbeitsabläufe stetig verbessern zu können. „Die Stadt kann und muss hier deutlich bürgerfreundlicher werden“.

Auf dem Kreiskongress wurde auch der Kreisvorstand der JuLis in Leipzig neu gewählt. Dabei wurden der Kreisvorsitzende Thomas Grahl sowie seine Stellvertreter Rudi Ascherl und Christoph Reimann im Amt bestätigt. Ebenso wiedergewählt wurde Schatzmeister Danny Lenk und Beisitzerin Anja Birnbaum. Neu hinzu gekommen in den Vorstand ist Sebastian Seeger. Die Beisitzer René Schmidt und Stephanie Krahl stellten sich nicht noch einmal zur Wahl. Die JuLis Leipzig bedanken sich bei den ausgeschiedenen Vorständen für ihre Zusammenarbeit im letzten Jahr und wünschen dem neuen Vorstand viel Erfolg in der kommenden Legislatur.