Junge Liberale Leipzig setzen Zeichen für Gleichstellung/für Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Die Jungen Liberalen Leipzig (JuLis) wollen am 14.02.2020 um 15 Uhr im Rahmen der weltweiten Kampagne “One Billion Rising” auf dem Willy-Brandt-Platz in Leipzig ein Zeichen für das Ende von Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen setzen. Unterstrichen soll die weltweite Forderung nach Gleichberechtigung nicht nur durch Redebeiträge, sondern auch durch eine tänzerische Komponente.
“Tanzen ist fröhlich, spontan und sexuell. Es ist Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmung und deshalb das zentrale Element bei One Billion Rising,” so die Vorsitzende der JuLis Leipzig, Luise Schulze. “Frauen, die körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt haben, hassen ihren Körper häufig. Wir wollen mit dem Tanz die Kontrolle und Hoheit über den eigenen Körper einfordern und uns durch den künstlerischen und fröhlichen Protest von Unterdrückung, Vorurteilen, Inbesitznahme und Erniedrigung befreien.”
Schulze weiter: “Die globale Dimension der Gewaltverbrechen an Frauen ist verheerend. Es ist Inbegriff liberaler Politik, sich für die Rechte Einzelner stark zu machen. Das gilt insbesondere für Menschenrechte wie die körperliche Unversehrtheit.”