Die Jungen Liberalen Leipzig setzen sich für die Einrichtung von Ampeln und akustischen Warnsignalen an allen Gefahrenstellen in der Stadt Leipzig ein

An einer der am frequentiertesten Haltestellen der Stadt Leipzig, der Zentralhaltestelle vor dem Hauptbahnhof, fällt auf, dass an jedem Gleisübergang Ampeln und akustische Warnsignale fehlen. Gerade in Zeiten, in denen richtigerweise verstärkt auf den behindertengerechten Ausbau von öffentlichen Einrichtungen geachtet wird, ist dieser Umstand nicht nachvollziehbar. Für behinderte Menschen, die sich nicht mit der Situation vor Ort auskennen, wird der gefahrlose Übergang unnötig erschwert. Auch ortsfremde Besucher der Stadt und Kleinkinder werden einer potentiellen Gefahr ausgesetzt.

Umso erschreckender ist, dass die Haltestelle erst kürzlich für 2,4 Millionen Euro saniert worden ist. Zwar ist Deutschland was die Dauer bezüglich Planungs- und Genehmigungsverfahren betrifft Weltmeister, der Sinn dieser langen Prozedur lässt sich aber anhand so eines Ergebnisses ernsthaft bezweifeln.

Dazu erklärt die Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Leipzig, Luise Schulze:

„Bei einer Haltestelle, die tagtäglich durch mehrere zehntausend Fahrgäste und Passanten genutzt wird, ist dies ein unhaltbarer Zustand. Wenn bei einer umfassenden Sanierung für viel Geld nicht einmal auf solche grundlegenden Dinge geachtet werden kann, fragt man sich, wie die Baubürgermeisterin dieser Sanierung zustimmen konnte. Tatsächlich findet sich in der gesamten Stadt kein einziger Haltestellen-Übergang mit Ampeln oder Warnsignalen. Die Stadtverwaltung hat offensichtlich ganz andere Vorstellungen von Barrierefreiheit als die Behinderten selbst.“