Lootboxen sichtbarer machen

Zur Zeit fallen Mechaniken in Videospielen, die unter die Kategorie „simuliertes Glücksspiel“  fallen, in der Bewertung von Unterhaltungssoftware durch die USK nicht ins Gewicht. Es ist also eine Freigabe ab 0 Jahren möglich. Dies ist aufgrund der Priming-Effekte von Jugendlichen und Kindern nicht vertretbar, da die Unterscheidungsmöglichkeit zwischen realen und imaginären Gütern in diesem Alter nicht bzw. nur schwer möglich ist. Vor allem auf mobilen Plattformen sind solche Applikationen zu einfach zugänglich.

 

Im Folgenden der Antragstext im Wortlaut:

Antragsteller: Max Winkler

Antragstext:

Das Vorhandensein von zusätzlich zukaufbaren Inhalten in Videospielen muss auf der Verpackung angegeben werden. Ebenso wenn diese simuliertes Glücksspiel oder “Lootbox”-Mechaniken enthalten.
Spiele, die simuliertes Glücksspiel enthalten, sollen zudem keine Freigabe unter 18 Jahren erhalten, hierfür muss das JuSchG entsprechend angepasst werden.