Junge Liberale bemängeln politische Scheinneutralität von Rektorin Schücking

Klimastreik von Montag ist neuerliche Grenzüberschreitung
LEIPZIG –  Die Jungen Liberalen (JuLis) Leipzig zeigen sich entsetzt über den Schulterschluss zwischen Klimademonstranten und Unileitung, der sich durch den Aufruf zum Klimastreik zeigt. Der ehemalige Senator der Uni Leipzig und Kreisvorsitzende der JuLis Leipzig, Maximilian KÖNIG, erläuterte in diesem Zusammenhang: „Dass Rektorin Schücking auf dem grün-roten Auge blind ist, stellt keine Überraschung dar. Während es noch als angemessen gelten kann, das Universitätsgelände für politische Zwecke zur Verfügung zu stellen, ist die undifferenzierte Unterstützung des sogenannten Klimastreiks durch die Rektorin es aber nicht. Die JuLis haben die Verschiebung von Diskursen und Instrumentalisierung von Institutionen durch Populisten von allen Seiten bereits auf ihrem letzten Kreiskongress verurteilt. KÖNIG dazu: „Es zeigt sich das alte Muster. Die Universität postuliert Klimaschutz als indiskutables Mehrheitsanliegen, obwohl aktuelle Wahlergebnisse eine andere Sprache sprechen. So werden Kritiker als Ungläubige gebrandmarkt.“ 
Während Klimaschutz mit Verstand auch für die JuLis ein Kernthema ist, so ist die Methodik der „For Future“ Gruppierungen abzulehnen. Insbesondere in Leipzig ist die Bewegung darüber hinaus für jeden gut sichtbar durch Führungsfiguren der Linksjugend dominiert. König schließt ab: „Wer ernsthaft glaubt, dass es den Streikenden nur um Klima und nicht wie schon so oft um platte Kapitalismuskritik und Phantasien vom Systemsturz geht, kann sich kaum Wissenschaftler nennen. Die aktuelle Führung der Uni Leipzig zeigt jedoch – exzellent scheint man hier nur in der politisch korrekten Haltung zu sein.“
Die JuLis Leipzig sind eine politische Jugendorganisation, die liberale Politik mitgestaltet. Ihre gut 90 Mitglieder setzen sich in der FDP und vielen anderen gesellschaftlichen Strukturen für freiheitliche Lösungsansätze aktueller und drängender Probleme ein.