Kritik an Elektrorollern beweist massive Versäumnisse beim Ausbau der Radwege

Erneut soll die Mobilität der Bürger unnötig eingeschränkt werden
LEIPZIG – Zum Protest des Deutschen Städtetags gegen die Zulassung von Elektrorollern auf Gehwegen äußert sich der JuLis-Kreisvorsitzende Maximilian König (24) verärgert: „Leipzigs Kritik an Elektrorollern beweist massive Versäumnisse beim Ausbau der Radwege. Erneut soll die Mobilität der Bürger aufgrund mangelnder Infrastrukturinvestitionen eingeschränkt werden. Mit einem gut ausgebauten Netz an intakten und ausreichend breiten Fahrradstraßen könnten wir uns diese Diskussion weitgehend sparen. Die Stadt Leipzig muss endlich mal Geld in die Hand nehmen und in alle Infrastrukturbereiche investieren!
Eine weitere Frage wirft sich dazu auf: Wie sollen Elektroroller mit kleinen Rädern auf den unebenen, durch schiefe und kaputte Gehwegplatten geprägten Fußwegen unfallfrei rollen? Wir JuLis fordern seit langem, unsere Gehwege in einen besseren Zustand zu versetzen. Dies betrifft schließlich nicht nur Elektroroller, sondern schränkt auch gehbehinderte Menschen oder Senioren mit Rollatoren stark ein.“