Keine Schnellschüsse gegen Feinstaub

Die Stadt Leipzig hat im Sommer 2005 mehrfach die von der EU-Feinstaubrichtlinie  geforderten Grenzwerte überschritten. Daraufhin wurden seitens der Stadt Leipzig Gegenmaßnahmen für die Stadtgebiete und einzelne Straßenzüge erwogen, so die Einführung  von Tempo-30-Zonen, vorübergehende Einengung von Fahrspuren und -richtungen  sowie Fahrverbote für LKW.

Die JuLis Leipzig fordern  die Stadt Leipzig auf, die oben genannten Maßnahmen erst dann zu ergreifen, wenn eine angemessene Straßennaßreinigung sowie die Wasserbesprenkelung von Bauarbeiten im Erdbereich  nicht zu einer relevanten Reduzierung der lokalen Feinstaubbelastung geführt haben.

Ferner fordern die JuLis die Stadt Leipzig auf, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Den Bürgern der Stadt dürfen keine Einschränkungen zur Vermeidung von Feinstaub abverlangt werden, solange die von den Behörden der Stadt Leipzig und der LVB betriebenen Fahrzeuge noch nicht auf Erdgasantrieb umgestellt sind und der Euro-4-Norm entsprechen sowie mit Rußpartikelfiltern ausgestattet sind.