Junge Liberale gegen Alkoholverbote

Ordnung in Leipzig leidet nicht unter Alkoholismus, sondern chronischem Bürgermeister-Versagen.

Die Jungen Liberalen Leipzig (JuLis) lehnen das geplante Alkoholverbot am Hauptbahnhof ab. „Ein Alkoholverbot träfe alle Menschen,“ meint JuLis-Vorsitzender Rudi Ascherl (27). „Ein gepflegtes Feierabendbierchen macht aus Leuten nicht automatisch Randalierer.“

„Das Gesetz sieht strenge Auflagen für Alkoholverbote vor: Nichts davon trifft auf die aktuelle Situation zu. Weil das geplante Verbot vermutlich gesetzeswidrig wäre, greift Ordnungsbürgermeister Rosenthal tief in die Trickkiste. Nachdem er am Bahnhof jahrelang nicht vorwärts kam, lässt er einen privaten Besitzer jetzt die Drecksarbeit erledigen.“

„Rosenthal sieht nur Probleme statt Menschen. Die Leute, die mit dem Alkoholverbot vertrieben werden sollen, haben individuelle Geschichten und Lebenslagen. Von einer zeitgemäßen Ordnungspolitik erwarten wir eine bessere Betreuung dieser Menschen und vor allem die Wahrung des rechtlichen Rahmens ohne Winkelzüge. Eine gute Sozialarbeit vor Ort könnte ihnen eine bessere Lebensperspektive zeigen und so vielleicht einen besseren Ort um ihre Zeit zu verbringen. Die Ordnung in Leipzig leidet nicht unter Alkoholismus, sondern chronischem Bürgermeister-Versagen.“

Die JuLis Leipzig sind eine politische Jugendorganisation, die liberale Politik mitgestaltet. Ihre knapp 60 Leipziger Mitglieder setzen sich in der FDP und vielen anderen gesellschaftlichen Strukturen für freiheitliche Lösungsansätze aktueller und drängender Probleme ein.

Flughafen Leipzig/Halle in Genscher-Flughafen umbenennen!

Junge Liberale Leipzig und Halle fordern Umbenennung zum 90. Geburtstag
LEIPZIG/HALLE – In diesen Tagen jähren sich die erste Landung auf dem Flughafen Leipzig/Halle und der Geburtstag Hans-Dietrich Genschers zum 90. Mal. Die Jungen Liberalen Leipzig und Halle (JuLis) nehmen dies zum Anlass, die Umbenennung des Flughafens nach dem berühmten Politiker zu fordern.
„Genscher steht wie kein anderer für die Region und die deutsche Nachkriegsgeschichte,“ stellt Florian Endt, Vorsitzender der JuLis Halle fest. „Der namenlose Flughafen könnte endlich etwas lokale Einfärbung erhalten.“
„Geboren in Halle, studiert in Leipzig – Alle hier sind sehr stolz auf ihn,“ sagt Rudi Ascherl, Vorsitzender der JuLis Leipzig. „Er floh vor dem DDR-Terrorregime. Als Politiker hat er dann die BRD geprägt und schließlich die Wiedervereinigung maßgeblich mitgestaltet.“
Die JuLis Leipzig und Halle sind die örtlichen Kreisverbände der Jungen Liberalen. Sie gestalten liberale Politik in ihren Städten mit und haben insgesamt etwa 110 Mitglieder.

Spätition – Das Ladenöffnungsgesetz zerschlagen!

Wir setzen uns dafür ein, dass jeder dir zu der Zeit etwas verkaufen kann, die er für richtig hält. Das Ladenöffnungsgesetz ist ein Anachronismus ohne gute Begründung, und gehört daher abgeschafft. Wir stehen vor Ort für die Spätis ein, deren ganzes Geschäftsmodell durch das Gesetz unmöglich wird.

Unterzeichne auch du die Spätition!

2 Jahre LEGIDA: Danke für Garnichts!

Junge Liberale wünschen sich für 2017 eine Renaissance vernunftgeleiteter Politik.

LEIPZIG – Auch nach 2 Jahren hallt er noch immer jeden Montag durch die Straßen Leipzigs: der nationalistische Ruf der LEGIDA-Bewegung gegen vermeintlich „linksgrünversiffte Eliten“, die verhasste „Lügenpresse“ und ungeliebte Minderheiten.

Rudi Ascherl, Vorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) Leipzig hat davon die Nase voll. Nicht nur schade die rechtspopulistische Bewegung dem Ansehen von Stadt und Freistaat, sondern schaffe auch ein Klima der Angst und Intoleranz, in dem fremdenfeindlicher Hass und Gewalt gedeihen können. „Die LEGIDA-Mitläufer verschwenden jeden Montag die wertvolle Zeit der Polizisten, deren Wachsamkeit sie sich eigentlich so sehr wünschen. Zeit, die stattdessen in bedeutend wichtigere polizeiliche Aufgabenfelder, wie die Bekämpfung von realer Kriminalität fließen könnte!“

Zum 2. Geburtstag von LEGIDA stellt Ascherl klar: „Eine Bewegung, die von Überfremdung und Umvolkung schwadroniert, wieder nach „Blut und Boden“-Kriterien Rassepolitik betreiben und die Krisen nicht lösen will, sondern diese Krisen geradezu herbeisehnt – Eine solche Bewegung mag vielleicht eine völkische sein, aber sie ist unter keinen Umständen das Volk!“

Versuche politisch linksmotivierter Gewalt gegen LEGIDA-Demonstranten sind nach Ansicht der JuLis jedoch mit ebenso großer Vehemenz abzulehnen und rechtsstaatlich zu verurteilen. „Gerade in diesen politisch schwierigen Zeiten ist eine breite bürgerliche Mitte als Gegengewicht zu den erstarkenden extremen Rändern unerlässlich. Für 2018 wünschen wir uns, statt des dritten Geburtstags den ersten Todestag der LEGIDA-Bewegung begehen zu können, an deren Stelle eine Renaissance vernunftgeleiteter Politik tritt. Bis dahin werden wir uns auch 2017 erst einmal weiter für Toleranz, Weltoffenheit und den freiheitlichen politischen Diskurs starkmachen!““

Die JuLis Leipzig sind eine politische Jugendorganisation, die liberale Politik mitgestaltet. Ihre knapp 40 Leipziger Mitglieder setzen sich in der FDP und vielen anderen gesellschaftlichen Strukturen für freiheitliche Lösungsansätze aktueller und drängender Probleme ein.

Ermittlungsergebnisse bezüglich Anschlag auf Minister Gemkow vermutlich schwerer Justizirrtum

„Sächsische Justiz ist eigentlich auf dem rechten Auge und bei Gewalt durch Fußballfans blind.“

LEIPZIG – 10.12.2016 – Die Jungen Liberalen Leipzig (JuLis) zeigen sich überrascht darüber, dass die Polizei rechtsextreme Fußballfans für den Anschlag auf die Privatwohnung Gemkows im November 2015 verantwortlich machen will. „Die sächsische Justiz geht doch sonst so gut wie nie gegen Rechte oder Fußballfans vor“, meint der JuLis-Chef Rudi Ascherl sichtlich entsetzt. Dennoch zeigt er sich erfreut über den Ermittlungserfolg. „Vielleicht wachen Sachsens Justiz und Exekutive ja jetzt endlich auf.“

„Während man sich streitet, ob Links- oder Rechtsextremismus das größere Problem sind, schlagen die Täter weiter munter und unbehelligt zu. Sachsen und Leipzig haben ein großes Problem mit politisch motiverter Gewalt. Man hat davor zu lange die Augen verschlossen. Der Kampf gegen politische Gewalt muss endlich zentrales Ziel politischen Handelns werden.“

Neuer JuLis-Vorstand: Progressiver Liberalismus auf ganzer Linie

Rudi Ascherl als Vorsitzender wiedergewählt, Maximilian König im Rennen um Bundestagskandidatur

LEIPZIG – Auf ihrem gestrigen Kreiskongress wählten die Jungen Liberalen (JuLis) Leipzig einen neuen Vorstand. Der Vorstandsvorsitzende Rudi Ascherl wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt, ebenso sein Stellvertreter Ole Siemen. Den bisherigen Schatzmeister Maximilian König wählten die Jungliberalen ebenfalls zum stellvertretenden Vorsitzenden. Zudem beriefen sie Judith Münch auf den Posten der Schatzmeisterin und Leonard Kühlewind sowie Maximilian Dichtl als Beisitzer.

In ihren Bewerbungsreden betonten die Kandidaten einmütig den Anspruch der JuLis, einen progressiven Liberalismus vertreten zu wollen. Der 27-jährige Ascherl möchte so einer Spaltung der Leipziger Gesellschaft entgegenwirken: „Linke und rechte Extremisten schrecken vor nichts zurück, um die Hoheit über Leipzigs Straßen zu gewinnen. Diese Tendenzen darf man nicht begünstigen, indem man sich bei der einen oder anderen Seite anbiedert.“ Überzeugte Demokraten müssten nun Verantwortung übernehmen und sich klar gegen all jene stellen, die den Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung längst verlassen haben, so Ascherl. Einen Kuschelkurs lehne er ab: „Einerseits muss der Verfolgungsdruck auf politisch motivierte Straftäter jeder Couleur erhöht werden. Andererseits braucht es aber auch vernünftige Kommunalpolitik, um radikalen Demagogen den Wind aus den Segeln zu nehmen“, erklärte Ascherl seinen Ansatz.

Für mehr Verantwortungsbereitschaft plädierte auch sein Stellvertreter König, den die JuLis zu ihrem Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 kürten. König wird somit am Samstag bei der Wahlkreiskonferenz der FDP als JuLis-Kandidat ins Rennen gehen. Der 21-Jährige sieht ein Verantwortungsdefizit in der Politik und möchte seinen Gestaltungswillen einbringen, um aktiv zu Verbesserungen beizutragen: „Die grassierende Fortschrittsverweigerung droht, von den Rändern des politischen Spektrums auf die Mitte überzugreifen. Neuen Entwicklungen, von denen wir in vielerlei Hinsicht profitieren können, sollten wir mit einem rationalen Optimismus begegnen.“ Dies wünsche er sich auch über Leipzig hinaus – in gesellschaftlicher wie in wissenschaftlicher Hinsicht, stellte König klar.

Der nächste Termin der JuLis ist eine Veranstaltung zum Thema Startups in Leipzig. Als Gast wird der erfolgreiche Startup-Gründer Christoph Huebner teilnehmen. Interessierte sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, den 12. Oktober, ab 19:30 Uhr in der Vodkaria (Gottschedstraße 15) vorbeizuschauen.

Die JuLis Leipzig sind eine politische Jugendorganisation, die liberale Politik mitgestaltet. Ihre knapp 40 Leipziger Mitglieder setzen sich in der FDP und vielen anderen gesellschaftlichen Strukturen für freiheitliche Lösungsansätze aktueller und drängender Probleme ein.

JuLis bei Demo des Stadtelternrates

Bildung in den Mittelpunkt rücken: “Schulen statt Häfen.”

LEIPZIG, den 15.09.2016 – Die Jungen Liberalen Leipzig fordern auf dem heutigen Bildungsprotest des Stadtelternrats vor der Sächsischen Bildungsagentur einen größeren Fokus in der Politik von Stadt und Freistaat auf Bildung zu legen.

“In Stadt und Freistaat muss ein Gesinnungswandel stattfinden. Leipzig muss sich endlich von den Prestigeprojekten verabschieden und seine Pflichtaufgaben angehen. Die Entwicklung am Lindenauer Hafen und andere Geldgräber mögen einigen Stadträten und Bürgermeistern wichtig sein, die Leipziger verzweifeln aber an überfüllten, maroden Schulen und zu wenig Kita-Plätzen. Der Freistaat muss sich um eine verlässliche Planungsgrundlage kümmern: Prognosen von Schülerzahlen für Schulhausplanung und für den Lehrerbedarf sind leider häufig sehr weit weg von der Realität,” meint Rudi Ascherl 27, Vorsitzender der JuLis Leipzig.

Die JuLis Leipzig sind eine politische Jugendorganisation, die liberale Politik mitgestaltet. Ihre knapp 40 Leipziger Mitglieder setzen sich in der FDP und vielen anderen gesellschaftlichen Strukturen für freiheitliche Lösungsansätze aktueller und drängender Probleme ein.

Geisterfahrerin Kudla schadet Leipzig

Jungliberale erinnern Bettina Kudla an ihren Auftrag als Volksvertreterin

LEIPZIG – Die Jungen Liberalen (JuLis) Leipzig reagieren entnervt auf die neuerlichen Ausfälle der Leipziger Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla, CDU. Diese war in der Vergangenheit bereits dadurch aufgefallen, dass sie nach rechtsextremistischen Ausschreitungen darauf beharrte, das Problem seien „die Linken“. Zwischenzeitlich stimmte sie – als einzige aller 630 Bundestagsabgeordneten – gegen eine Resolution des Parlaments, die sich mit dem Völkermord der Türken an den Armeniern befasste. Zuletzt hat sie vergangene Woche einen türkischen Journalisten, der sich für demokratische Werte einsetzt und darum verfolgt wird, beleidigt: Sie bildete aus einer Abwandlung seines Namens eine fäkalsprachliche Abwertung.

„Frau Kudla macht durch eigentümliche Minderheitenmeinungen auf sich aufmerksam und vergisst dabei ihre Kinderstube“, empört sich der JuLis-Vorsitzende Rudi Ascherl, 27: „Niemand hat sie für so etwas gewählt! Als Volksvertreterin sollte sie sich für die Belange ihres Leipziger Wahlkreises einsetzen – stattdessen schadet sie uns allen, indem sie das Ansehen Leipzigs schwer beschädigt.“ Es werfe ein denkbar schlechtes Licht auf Kudla, dass sie einen demokratisch orientierten Journalisten mittels Fäkalsprache unter der Gürtellinie angreife. Ihre Weigerung, auch nach Bedenkzeit, von der Äußerung abzurücken, spreche eine deutliche Sprache.

Die JuLis erachten ein solches Verhalten als einer Bundestagsabgeordneten unwürdig. Wer im Bundestag sitze, müsse argumentativ zu Debattenbeiträgen oberhalb der Gossensprache fähig sein. Ascherls Fazit: „Frau Kudla agiert als Geisterfahrerin. Es wäre schön, wenn sie die nächste Ausfahrt nähme und sich wieder an die Regeln des demokratischen Zusammenlebens hielte.“

Die JuLis Leipzig sind eine politische Jugendorganisation, die liberale Politik mitgestaltet. Ihre knapp 40 Leipziger Mitglieder setzen sich in der FDP und vielen anderen gesellschaftlichen Strukturen für freiheitliche Lösungsansätze aktueller und drängender Probleme ein.

JuLis sprechen sich gegen finanzielle Unterstützung des Kirchentags aus

Auf dem Kreiskongress der Leipziger JuLis fassten die Mitglieder außerdem Beschlüsse zur Asyldebatte und zum Umgang mit Pegida.

LEIPZIG – Die Jungen Liberalen (JuLis) Leipzig begannen ihren gestrigen Kreiskongress mit Vorstandswahlen, aus denen der 26-jährige Arzt Rudi Ascherl als Kreisvorsitzender hervorging. Zu seinen Stellvertretern wurden Rouven Raabe und Ole Siemen gewählt.

Anschließend wurden inhaltliche Anträge beraten. Mit großer Mehrheit sprachen die JuLis sich dagegen aus, den 2017 in Leipzig stattfindenden kleinen evangelischen Kirchentag aus städtischen Mitteln zu fördern. Ascherl begründete dies auch mit der finanziellen Situation der Stadt Leipzig: „Diese Finanzspritze wäre nicht nur bezüglich der Trennung von Staat und Kirche zu hinterfragen, sondern würde auch ein grelles Licht auf die verfehlte Prioritätensetzung des Stadtrats werfen. Wenn Mittel in dieser Höhe lockergemacht werden können, sollten sie vorrangig in die Sanierung von Schulen oder den Bau von KiTas investiert werden.“

In der Asyldebatte forderten die JuLis mehr Ehrlichkeit auf allen Seiten und unterstrichen die Bedeutung des Asylrechts als humanitäre Pflicht. Die Stadt Leipzig könne in diesem Zusammenhang die Unterbringung deutlich verbessern. Insbesondere müsse diese wirklich dezentral stattfinden, also durch die Anmietung einzelner Wohnungen statt ganzer Wohnblocks. „Wir möchten die räumliche Trennung von geflüchteten Menschen und den bereits hier Lebenden verhindern“, so Ascherl.

In einem weiteren Beschluss bekräftigten die JuLis, dass aus ihrer Sicht weder „Pegida“ noch irgendeiner der lokalen Ableger mit liberalen Werten vereinbar sei. Die Haltung der sächsischen FDP und ihrer Kreisverbände bedauerten die JuLis, da sie gesellschaftspolitisch rückständig wirke – auch in Sachsen. JuLis-Vorsitzender Ascherl erklärte, volkstümliche bis offen rechte Tendenzen würden dem Anspruch einer liberalen Partei nicht gerecht. „Wir wollen progressive Politik machen“, schloss Ascherl.

Die JuLis Leipzig sind eine politische Jugendorganisation, die liberale Politik mitgestaltet. Ihre Mitglieder setzen sich in der FDP und vielen anderen gesellschaftlichen Strukturen für freiheitliche Lösungsansätze aktueller und drängender Probleme ein.